10 Schritte gegen die Ohnmacht

Setzen Sie sich kleine Ziele – auch die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Hier sind zehn Schritte, die jede und jeder Mensch tun kann:

  1. Offensein, Hinschauen, Verbundensein, Spüren: Nehmen Sie das, was passiert bewusst und mit allen Sinnen wahr, schauen Sie nicht weg, verschließen Sie sich nicht, flüchten Sie nicht. Allein diese Haltung – Anteilnahme am Weltgeschehen – kann dieses beeinflussen und verändern.
  2. Kritischer Medienkonsum: Bilden Sie sich ihre eigene Meinung, hinterfragen Sie jede Information, die auf Sie zukommt. Mehr noch: Organisieren Sie sich selbst gute Informationen. Probieren Sie einmal im Monat eine neue Zeitung/Zeitschrift. Besuchen Sie einmal in der Woche eine alternative Website. Beziehen Sie den Newsletter von Attac, Mehr Demokratie, der Gemeinwohl-Ökonomie, …
  3. Diskutieren Sie mit Freunden, Verwandten, Nachbarn, KollegInnen, beim Einkauf …
  4.  Verändern Sie ihr Konsumverhalten: bio, nah, fair, langlebig, solidarisch, demokratisch, …
  5.  Organisieren Sie sich: Werden Sie Mitglied bei einer Umwelt-, Sozial-, Demokratie oder Solidaritätsbewegungen. Diese sozialen Bewegungen haben nur ein so großes politisches Gewicht, wie sie auf Mitglieder verweisen können.

6. Aktiv werden: Ein Schritt weiter: Werden Sie selbst aktiv und engagieren Sie sich in einer dieser Organisationen!

7. Zu globalen Gipfeltreffen fahren: Immer wieder reisen Zehn- oder Hunderttausende Menschen zu den Treffen der Welthandelsorganisation WTO, der G8 oder der EU-Regierungschefs, um eine andere Politik einzufordern. Diese Treffen mit Tausenden von Menschen motivieren und inspirieren. Sie geben der Arbeit auf der lokalen Ebene neuen Sinn und Schwung.

8. Selbst neue Möglichkeiten entwickeln: Überlegen Sie, ob sie nicht selbst in ihrem Leben etwas in Richtung einer besseren Welt verändern können. Vielleicht ist noch niemand vor Ihnen auf diese Idee gekommen. Vielleicht werden andere Menschen es Ihnen gleich tun und Ihnen dafür dankbar sein, dass
Sie voraus gegangen sind. Es waren immer konkrete Menschen, die einen Weltladen, einen Windpark, eine Ethikbank, eine alternative Schule oder ein alternatives Unternehmen gegründet haben.

9. Verbündete suchen: So wichtig es ist, dass Sie ihr Leben selbst organisieren, noch wichtiger ist es, dass Sie sich mit anderen zusammentun und Netzwerke bilden. Durch Kooperation und gemeinsames Handeln verstärkt sich der Effekt auf „die Welt“. Wenn eine/r einen Traum hat, bleibt es ein Traum. Wenn ihn viele träumen, kann der Traum wahr werden.

10. Neue Gesellschaft: Die Menschheit hat es von der Sklavengesellschaft und vom Absolutismus zur Demokratie geschafft, Frauen haben heute in vielen Bereichen gleiche Rechte wie Männer, die Todesstrafe ist in den meisten Ländern abgeschafft. Wenn viele Menschen sich für etwas Neues einsetzen, lässt sich das Neue, nach dem sich viele sehnen, nicht mehr verhindern.

Wir Menschen sind zu vielem fähig. Wir unterschätzen uns chronisch. Wir halten die Mächtigen für allmächtig und trauen uns nicht zu, selbst die Gesellschaft zu verändern. Nehmen wir unser Leben in die eigene Hand.

Diese 10 Punkte zur Veränderung sind der Webseite von Christian Felber entnommen.

https://christian-felber.at/aktiv-werden/